Aktuelles

Luftbildaufnahme der Universität Konstanz, mit Baustelle im Vordergrund

Neue DFG-Forschungsgruppe „DynaSym“

Wie unterschiedliche Arten miteinander interagieren, beispielsweise als Räuber und Beute, ist keinesfalls festgelegt und kann von den vorherrschenden Umweltbedingungen abhängen. Welche Faktoren dabei eine Rolle spielen, untersucht die neue DFG-Forschungsgruppe „DynaSym“ unter Konstanzer Beteiligung. Sprecher ist der Ökologe und Evolutionsbiologe Lutz Becks.

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Gefährdung der Felchen im Bodensee

Für die Fische im Bodensee können steigende Wassertemperaturen bestandsbedrohend sein. Biologen der Universität Konstanz und der Fischereiforschungsstelle Baden-Württemberg konnten nun nachweisen, dass mit der Wassertemperatur auch die Felchen-Sterblichkeit im Larvenstadium steigt.

Biodiversität in Gewässern erforschen und schützen

Eine neue Versuchsanlage am Limnologischen Institut der Universität Konstanz ermöglicht es, die Entwicklung der Artenvielfalt in Gewässern wie dem Bodensee zu untersuchen. Möglich wurde sie durch die Förderung der Gips-Schüle-Stiftung.

Evolution aus einem neuen Blickwinkel betrachten

Nicht alle Merkmale eines Organismus sind vererbbar. Wie sich nicht-vererbbare Merkmale und die Interaktion zwischen Organismen auf deren Fortpflanzungserfolg – die biologische Fitness – auswirken, untersucht der Konstanzer Biologe Lutz Becks. Die VolkswagenStiftung fördert das Projekt im Rahmen der Momentum-Initiative mit über 900.000 Euro.

Zwei Personen stehen auf einem Schiff und holen eine Art Trichter aus dem Wasser. Im Hintergrund ist eis- und schneebedecktes Land zu sehen.

Neues Polarforschungs­projekt

Kooperationsprojekt YESSS forscht ganzjährig auf dem arktischen Archipel Spitzbergen – Team um Laura Epp von der Universität Konstanz wird die Biodiversitätserfassung leiten.

Quaggamuscheln im Genfersee: Die Biomasse pro Quadratmeter dürfte in den nächsten 22 Jahren noch um den Faktor 9 bis 20 anwachsen.

Quagga-Muschel: Prognosen für betroffene Seen

Ein Vergleich des Bodensees, Genfersees und Bielersees mit den Großen Seen Nordamerikas zeigt, dass sich die invasive Quagga-Muschel auf beiden Kontinenten mit einer ähnlichen Dynamik ausbreitet. Dies erlaubt Europa einen Blick in die Zukunft.

Das Rätsel um Phosphit

Konstanzer Biologen stoßen auf einen bakteriellen Stoffwechsel auf Phosphorbasis, der neu und zugleich uralt ist. In einer besonderen Rolle: eine Berechnung aus den 80er-Jahren, eine Kläranlage, ein neuer bakterieller Organismus – und ein Überbleibsel von vor etwa 2,5 Milliarden Jahren.

Dr. Keiko Kitagawa bei der Ausgrabung im süddeutschen Lonetal. Copyright: Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg

Genetische Spuren des Wollnashorns in Süddeutschland

Ein Wollnashorn in Süddeutschland? ForscherInnen der Universitäten Konstanz und Tübingen und des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg rekonstruieren die Tier- und Pflanzenwelt der Steinzeit anhand genetischer Spuren in Hyänen-Koprolithen – und erstellen erstmalig das mitochondrielle Genom des ausgestorbenen europäischen Wollnashorns

Selbstheilender Kunststoff wird biologisch abbaubar

Konstanzer ChemikerInnen entwickeln Mineralplastik mit zahlreichen positiven Eigenschaften aus nachhaltigen Grundbausteinen und weisen gemeinsam mit Kollegen aus der Biologie dessen sehr gute mikrobiologische Abbaubarkeit nach.