Untersuchung des Oberflächenwellenfelds und der Partikelresuspension im Bodensee

Das Forschungsprogramm der Arbeitsgruppe Umweltphysik, Limnologisches Institut, Universität Konstanz zum Themenbereich „Untersuchung des Oberflächenwellenfelds und der Resuspension von Partikeln“ im Bereich der Unterwasserdenkmäler Sipplingen-Osthafen (S), Unteruhldingen (U), Litzelstetten-Krähenhorn (L)“ und Steckborn (ST) beinhaltet folgende Arbeitspakete:

1) Messung von Oberflächenwellen, Strömungen und suspendierten Partikeln

2) Datenanalyse und statistische Auswertung

a) Datenanalyse im Hinblick auf die Häufigkeitsverteilung von Strömungsereignissen und Oberflächenwellen, sowie hinsichtlich der relativen Bedeutung von Schiffs- und Windwellen und der Charakteristika der Oberflächenwellen in den Untersuchungsgebieten.

b) Abschätzung des Resuspensionspotentials in den Untersuchungsgebieten aus dem gemessenen Wellenfeld und den Sedimenteigenschaften mit Hilfe empirischer Relationen.

c) Analyse der Daten im Hinblick auf die Auswirkungen der Schutzmaßnahmen auf bodennahe Strömungen und die Konzentration suspendierter Partikel.

3) Modellierung von Windwellen sowie des Resuspensionspotentials

a) Anwendung des Wellenmodells SWAN zur Berechnung von Eigenschaften von Windwellen in den Untersuchungsgebieten mit hoher zeitlichen Auflösung.

b) Ableitung von Aussagen zum Resuspensionspotential der Windwellen als Funktion der Wellenenergie und der Wassertiefe in den Untersuchungsgebieten mit hoher räumlicher Auflösung.

Links:

http://www.erosion-und-denkmalschutz-bodensee-zuerichsee.eu/

http://www.archaeologie-online.de/links/detail/18681.php

Bilder

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  • Typische Windwellen im Bodensee.
  • Schiffswellen, die vom Ort ihrer Erzeugung (Autofähre im Hintergrund) über den ganzen See in die Litoralzone (Vordergrund) laufen.